Stellungnahmen von Einzelpersonen
Hamburger Künstler für die Primarschule
Neugier und Empathie sind Bedingungen für Kunst und Kultur!
Kreative Fähigkeiten gedeihen in einem Klima von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft besonders gut. Kunst wird von Neugier angetrieben, der Offenheit für andere, die anders sind. Deshalb unterstützen Hamburger Künstler die Einführung der sechsjährigen Primarschule – das Tor zum längeren gemeinsamen Lernen, zu besseren Schulen und Abschlüssen und zu mehr Lebenschancen. Jedes Kind ist besonders. Jedes Kind hat besondere Fähigkeiten und Begabungen. Diese Begabungen und Stärken zu fördern, ist die wichtigste Aufgabe unserer Schulen. Deswegen brauchen wir eine neue Lernkultur in unseren Bildungseinrichtungen: Eine Lernkultur, die auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kinder individuell eingeht. Eine Lernkultur, die unsere Kinder möglichst lange voneinander lernen lässt, indem sie Ihnen Verantwortung überträgt und Empathie ermöglicht. Es gilt der alte pädagogische Leitsatz: „Tell me and I forget, teach me and I remember, involve me and I learn!“
Die Primarschule verbindet die hervorragenden methodischen Konzepte der Grundschulen mit den fachlichen Ansprüchen der weiterführenden Schulen. Sie ist daher in der Lage, unsere Kinder auf höchstem Niveau zu unterstützen, indem sie ihnen die Freiheit gewährt, individuell und gemeinschaftlich, kreativ und fachlich an ihren Begabungen und Neigungen zu arbeiten. Der Umgang unserer Gesellschaft mit ihren Kindern entscheidet über den Charakter unserer Gesellschaft von morgen. Eine moderne Pädagogik, die Verantwortung überträgt, Empathie fördert und einen Sinn für Leistung und Gemeinschaft entwickeln lässt, ist die Grundlage dafür, dass Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft überhaupt gedeihen können.
Deswegen: Stimmen auch Sie im Volksentscheid für die Vorlage der Bürgerschaft und des Senats und gegen die Initiative „Wir wollen lernen“.
Unterzeichner:
Marius Müller-Westernhagen
Ulrich Tukur
Ulrich Waller
Hark Bohm
"Ich werde für die Reform stimmen, weil sie zum Schulfrieden führt. Sie ist von dem von der Hamburger Bevölkerung gewählten Senat beschlossen. Alle Parteien haben sich in einem außergewöhnlichen Konsens hinter sie gestellt. Sie gibt in einem Raum des gemeinsamen Lernens vielen jungen Menschen eine Chance, insbesondere auch denen aus den sozial schwächeren Schichten. Alle Beteiligten, Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler sollen zusammen mit der Politik die Schulreform als gemeinsame Aufgabe wahrnehmen. Wir brauchen gerade in diesem Bereich Verlässlichkeit und klare Verhältnisse."
"Ich bin für die Schulreform", Stellungnahme im Abendblatt
Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof im römisch-katholischen Erzbistum Hamburg
Sabine Czerny: "Ich kenne kein Kind, das nicht lernen will"
Die Münchener Lehrerin Sabine Czerny wurde bundesweit bekannt, weil ihre Grundschulklassen im Vergleich zu Parallelklassen bei Vergleichsarbeiten bessere Leistungen erzielte, woran sich eine Debatte über Notengebung und Notenspiegel entzündete. - Interview auf www.ganztagsschulen.org
Strafversetzt wegen guter Noten
Grundschul-Rebellin erhält Courage-Preis
Spiegel Online
Stellungnahme Sabine Czerny.pdf
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Henry Kleta - Überzeugt von Primarschule aus eigener Erfahrung
Birgit Anders - Für die Zukunft der Kinder notwendig
Isa Baumgart - Freue mich auf gemeinsames Lernen
Otfried Börner - Hamburg darf national und international nicht sitzen bleiben.
Johannes Bouchain - Ein uneingeschränkt zukunftsweisender Schritt
Dr. Frank Elster - Erziehungswissenschaftler und Geschäftsführer der Jugendbildung Hamburg gGmbH, zwei Kinder
Barbara Feistel-Marquardt - Endlich bewegt sich etwas
Franka - Länger zusammen - das ist toll!
Marlies Gärtner - Die Laura - Sophies eines jeden Landes haben ein Recht darauf, das WAHRE Leben kennenzulernen
Dörte Grabowski - Chance auf längeres gemeinsames Lernen
Christian Heine - Gemeinsam lernen - gern noch länger!
Katrin Hoffmann - Soziales und gerechtes Miteinander
Kathryn Hume-Cook - Dankbar und begeistert
Dr. Sonja Isaacs - Für längeres gemeinsames Lernen
Sylke Känner - Vielfalt ist unsere Chance!
Sabine Kaienburg - Endlich - Strukturen und Unterricht werden verändert
Axel Keller - Notwendige Veränderungen zur Verbesserung der Qualität
Hanife Klein - Gerade für hochbegabte Kinder bietet die Primarschule eine Alternative zu den wenigen Angeboten für Hochbegabte in Hamburg
Kathi Koslowski & Kai, Lennart und Ida Mierow - Stark und selbstbewusst
Annette Kühner - Das bisherige System können wir uns nicht mehr leisten
Ulrike Lammen - Wir sollten den Schritt Richtung Schulreform zum Sommer tun
Dietrich Lemke - Schritt in gute Richtung
Prof. Lenzen - Chancen für diejenigen, die in der Lage sind aufzusteigen, sind erhöht
Joachim Lohmann - Jeder Schüler kann so gute Berufs- und Lebenschancen erhalten
Erhard Pumm - Ein längst überfälliger Schritt
Rosemarie Raab - Neun Gründe - ich bin dafür!
Maike Reuß - Befürworterin aus eigener Erfahrung
Dr. Hajo Sassenscheidt - Bisheriger Verlauf ist eine Erfolgsgeschichte
Petra Schlesinger - Ich sehe, dass die Kinder profitieren
Daniela Schulz - Viel Druck von den Kindern nehmen
Dr. phil. h.c.
Hermann Schwarz - Stellungnahme zur Primarschule
Bettina Steglich - Mehr Chancengleichheit braucht eine Chance
Catherine Stumpp - Wenn alles bleibt, wird nichts besser
Frank Teichmüller - Schritt zur demokratischen Schule für alle
Sava Stomporowski - Ich bin für die Schulreform, weil man mit einer besseren Bildung sein Leben besser gestalten kann. -
Jan Vlamynck - Wir brauchen diese Reform
Thomas Wagner - Ich unterstütze Pro-Schulreform Hamburg e.V.
Sabine Wenzel - Für eine Schule für alle
Edmund Welter - Eine Verschiebung des Starts der Primarschule nicht akzeptabel
Schicken Sie uns Ihre Stellungnahme zum Thema Hamburger Schulreform als Privatperson, Elternrat, Organisation, Verein etc. mit der Erlaubnis sie zu veröffentlichen. Wir stellen Sie gern auf unsere Webseite.
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