Stellungnahmen von Organisationen
BEZIRKSVERSAMMLUNG BERGEDORF
AZ. 30.00-1 Drucksache XVIII/1215
26.5.2010
A n t r a g
nach § 15 der GO
der BAbg. Von Podlewski und Fraktion der GAL
der Abg. Gladiator, Kuttenkeuler und Fraktion der CDU
der BAbg. Omniczynski und Fraktion der SPD
der Abg. Jersch und Fraktion Die Linke
Betreff: Eine bessere Schule für Hamburg – die Bezirksversammlung Bergedorf unterstützt die Schulreform (interfraktionell)
Sachverhalt:
Das Schulsystem befindet sich nicht nur in der Freien und Hansestadt Hamburg und seit der PISA-Studie 2002 auf dem Prüfstand. Immerhin wurden in Hamburg mit der Einführung einer zentralen Abschlussprüfung im Jahre 2005 schon feste Standards geschaffen, die wichtige Kennziffern in Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Systems liefern.
Mit der Entscheidung für längeres gemeinsames Lernen und für bessere Lernbedingungen setzt die FHH auf von den Erziehungswissenschaften und fast allen europäischen Ländern anerkannten Standards der Lernkultur. Damit befindet sich das Schulsystem im Wandel hin zu einer Schule, die gerechter, leistungsstärker und chancenreicher ist.
Die Bezirksversammlung Bergedorf begrüßt in diesem Zusammenhang den einstimmigen Beschluss der Hamburger Bürgerschaft zur Schulreform. Sie setzt sich für deren Umsetzung im gesamten Bezirk ein. Die in der Bezirksversammlung vertretenen Fraktionen unterstützen ferner das Ziel einer Verbesserung der Klassenfrequenzen und des Ausbaus des individualisierten Lernens. Die Bezirksversammlung unterstützt diese mit der Schulreform verbundenen Veränderungen.
Die Bezirksversammlung wird die Umsetzung der geplanten Schulreform im Rahmen ihrer Möglichkeiten begleiten und unterstützen. Die Antrag stellenden Fraktionen werden deshalb in ihrem Verantwortungsbereich für ein Votum der Bergedorfer Bevölkerung zugunsten der Hamburger Schulreform werben.
Beschlussvorschlag:
- Die Bezirksversammlung Bergedorf unterstützt die Schulreform und die mit ihr verbun-denen Veränderungen.
- Die Behörde für Schule und Berufsbildung wird gebeten, der Bezirksversammlung in regelmäßigen Abständen über den Sachstand der Umsetzung der Schulreform an den Bergedorfer Schulen zu berichten.
100526 AntragSchulreformBV.pdf
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Wir sehen es daher als zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe an, die Schulen durch die Einführung der auf sechs Jahre verlängerten Grund- und Ganztagsschulen zu stärken, ihnen
mehr Zeit und Raum zu geben, ohne ihre Profile, die sie über lange Jahre erworben haben, zu beschädigen.
Diese Stellungnahme wird unterzeichnet von den Professoren Wenzel Matiaske, Matija Denise Mayer-Fiedrich, Günther Ortmann aus der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Thomas Klassen aus der Fakultät für Maschinenbau, Christiane
Bender, Karin Büchter, Peter Dehnbostel, Hans-Peter Erb, Mechthild Gomolla, Arnd-Michael Nohl aus der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften.
HSU-Profs zur Schulreform.pdf
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„Die am 3. März von der Hamburger Bürgerschaft beschlossene Änderung im Schulgesetz wird in vollem Umfang unterstützt. Die damit verbundene Hamburger Schulreform sorgt aus Sicht des LJHA für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen dieser Stadt. Das längere gemeinsame Lernen durch die Einführung der sechsjährigen Primarschule und die stärkere individuelle Förderung bauen soziale Unterschiede ab. Auch die Reduzierung der Klassenfrequenzen ab dem kommenden Schuljahr 2010/11 wird ausdrücklich begrüßt. ..."
LandesjugendhilfeausschussHH.pdf
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Als Verband für Schulen des gemeinsamen Lernens sehen wir in der Verlängerung des gemeinsamen Lernens in der Grundstufe auf 6 Jahre, in der Abschaffung der als geringer wertig geltenden Haupt- und Realschulen sowie der Einschränkung der Abschulungsmöglicheiten beim Gymnasium Schritte in die richtige Richtung...
Bundesverband GGG_chancen_fuer_alle.pdf
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"Der Fachschaftsrat Sozialökonomie (FSR) an der HWP bzw. der Universität Hamburg
lehnt die Initiative „Wir wollen lernen“ ab und unterstützt die Schulreform."
(Sitzung vom 12.05.2010, TOP 10, einstimmiger Beschluss)
...
Wir als Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und als Mittelbau der Universität Hamburg sehen längeres gemeinsames Lernen als notwendigen Teil eines Weges, Schülerinnen und Schülern eine Entwicklung zu ermöglichen, die das Leistungspotential und nicht die Herkunft berücksichtigt. So sollte jedes Kind an seinem individuellen Entwicklungsstand entsprechend seiner Interessen, Neigungen und Fähigkeiten unterstützt, gefordert und gefördert werden.
...
(116 Unterschriften)
Stellungnahme_Primarschule_Mittelbau_Uni
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„Die mit der Schulreform verbundenen Maßnahmen stellen einen Schritt in die richtige Richtung dar“, erklären die drei Kammer-Vorsitzenden übereinstimmend.
Es werden in diesem Projekt deutlich mehr Chancen als Risiken gesehen. „Insbesondere ist es ein Paradigmenwechsel, dass Schule endlich konsequent aus Sicht der Schülerinnen und Schülern betrachtet und entwickelt werden soll“, so Frederic Rupprecht, Vorsitzender der SchülerInnenkammer Hamburg. In der Folge müssten sich die meisten Schulen deutlich weiterentwickeln.
PM_3Kammern_090507.pdf
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Aus fachlicher Überzeugung ruft der Koordinierungsrat dazu auf bei der Volksabstimmung für die Vorlage der Bürgerschaft und gegen die Vorlage der Initiative „Wir wollen lernen“ zu stimmen.
Erklärung des Koordinierungsrates zur Sc
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unterstützt die Hamburger Schulreform und fordert dazu auf, beim Volksentscheid der Vorlage der Bürgerschaft „Für eine bessere Schule“ zuzustimmen.
Internationaler Bund.pdf
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St. Georg für die Primarschule! –
Primarschule für St. Georg!
prima-ini_a3-info_k.pdf
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Für uns ist klar: Wir unterstützen die Einführung der Primarschule und bitten Sie gegen die Beibehaltung der vierjährigen Grundschule und für die Beschlussvorlage der Bürgerschaft zu stimmen.
Montessori-Schulen-Hamburg_PRO-Schulrefo
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von Prof. Dr. Hans-Joachim Schmutzler und Dr. Jörg Boysen
Montessori Dachverband Deutschland e.V.
MontessoriundSchulgestaltungMDD.pdf
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16 in der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG) zusammengeschlossene Verbände rufen jetzt dazu auf, am 18. Juli bei der Volksabstimmung für die Schulreform zu stimmen.
Längeres gemeinsames Lernen in der Primarschule (Klassen 1 – 6), kleinere Lerngruppen, individualisierter Unterricht und neue Formen der Leistungsbeurteilung erleichtern die Integration von Kindern mit den verschiedensten Behinderungen in die Regelschule. Diese Kernpunkte der Schulreform werden von der Initiative angegriffen, die den Volksentscheid am 18. Juli veranlaßt hat. Die Verbände rufen deshalb dazu auf, die Schulreform zu verteidigen.
Eine Niederlage der Schulreform bei der Volksabstimmung würde ... alle Bemühungen um gemeinsames erfolgreiches Lernen behinderter und nicht behinderter Schülerinnen und Schüler um Jahre zurückwerfen.
Aufruf_PRO-Schulreform_Landesarbeitsgeme
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Ja zur inklusiven Primarschule.pdf
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Stellungnahme Referendare.pdf
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2010-04-30_Vereinigung_Hamburger_Kindert
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2010-ß4-27_GEW_sagt_fuer_VE_zur_Primarsc
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Der Paritätische wird Teil des breiten gesellschaftlichen Bündnis für bessere Schulen in Hamburg "Chancen für Alle".
Paritaet_PM-Chancen-fuer-alle-14.04.2010
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20100126_ARGE-GEST-Stellungnahme_Schulre
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Presseerklaerung_vihs_09-02-09.pdf
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Grundschulverband_Stellungn Schulref 4
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Der Kreiselternrat 73 nimmt Stellung.pdf
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Erklaerung der drei Hochschulbereiche So
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Aufruf_VHB-bag_100102 1.pdf
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PM- IK Elterninitiative-Schulreform_Neu.
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LSB_zur_Schulreform_070110.pdf
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GEW begruesst Parteieinigung zur Schulre
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DeGeDe Reg.Gruppe HH Stellungnahme z Sch
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AlevitischeGemeindezuHamburgeV.pdf
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PM_04_02_2010-1.pdf
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Patriotische_brief.pdf
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Leitungsgruppe des Bildungszentrums.pdf
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2010-01-28-PM-LEA-zur-Kompromisslosigkei
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Die gute Schule-Publikationsfassung - 20
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Stellungnahme_TGH.pdf
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Verband Kinder und Jugendarbeit HH eV Er
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Erklaerung des Plenums Forums Bildung Wi
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20091215_PM Elternverein Hamburg.pdf
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20091211_GGG_Stellungnahme.pdf
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Grundschulverband_Stellungnahme_zur_Kris
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Die Initiative „Eine Schule für Alle“ spricht sich erneut für die Primarschule aus. Vorsitzende Karen Medrow-Struß:
„Wir treten weiter für das Ziel einer gemeinsamen Schulzeit bis Klasse 10 ein. (…) Wenn es aber die Primarschule schafft, dass die soziale und damit zutiefst ungerechte Auslese nach Klasse 4 überwunden werden kann und sie zu mehr individueller Förderung führt, dann unterstützen wir sie, als Zwischenschritt hin zu längerem gemeinsamen Lernen.“
Gründung der Initiative "Gemeinsam für gleiche Chancen - gegen Auslese" (Gründungsmitglieder: Hamburger Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Bildung):
„Die Zukunft des Lernens hat in anderen Ländern längst begonnen – nur nicht in Deutschland. Dabei wissen wir längst, dass Kinder am besten von einander lernen: von älteren Schülern, von schwierigen, von eingeschränkten und von begabten. Auch Stärkere lernen mehr, wenn sie Schwächeren etwas beibringen können. Um alle Schüler begabungsgerecht fördern zu können, sollten sie so lange wie möglich in einer Schule zusammen bleiben, ohne Noten, Sitzenbleiben und Abschulen.“
Die Schülerkammer zur Schulreform:
„Wir erachten eine Gemeinschaftsschule, welche bis zum ersten Bildungsabschluss in der neunten Klasse führt, als am sinnvollsten.“
Stellungnahme der Lehrerkammer zu den Rahmenkonzepten für Primarschule, Stadtteilschule und das sechsstufige Gymnasium:
„Die Lehrerkammer unterstützt das in den Rahmenkonzepten deutlich werdende Bemühen, eine gute – allen Schülerinnen und Schüler gerecht werdende – Lernumgebung herzustellen und sie befürwortet im Grundsatz die formulierten Leitziele und das darin enthaltene Prinzip der Ganzheitlichkeit.“
Zukunftsrat Hamburg
(...)Kinderförderung und Schule sollen der Benachteiligung durch soziale oder ethnische Herkunft entgegenwirken, ohne die Förderung der Leistungsstärkeren durch Gymnasien aufzugeben. Die Verbindung von längerem gemeinsamem Lernen mit einer Entlastung einkommensschwacher Eltern, zusätzlichen Pädagogen und Sozialarbeitern und einem „konsequent individualisierten Unterricht“ könnten die sozialen Bildungsdefizite verringern und damit Zukunftsfähigkeit stärken. Voraussetzung ist allerdings, dass die komplizierte Umsetzung der neuen Strukturen nicht die anderen kostenintensiven Elemente, insbesondere die leistungsgerechte Individualförderung, verdrängt. (...) Download pdf-Datei
Weitere Zitate:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
EURYDICE - Das Informationsnetz zum Bildungswesen in Europa
Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung
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